KS-Kurs
Perfekte Bedingungen beim DAV Klettersteig – Kurs für Anfänger am „Höhenglücksteig“ in der Hersbrucker Schweiz.
Auch in diesem Jahr fand der Klettersteig – Kurs der Sektion Weißenburg reges Interesse für diese herausfordernde Spielart des Alpinismus. Referent Ralf Singer freute sich über 16 Teilnehmer beim Theorieabend in der Geschäftsstelle.
Um einen Klettersteig sicher zu begehen und auch noch Spaß dabei zu haben, bedarf es nicht nur einer modernen und teuren Ausrüstung, sondern man sollte sich genau darüber im Klaren sein, auf welches Abenteuer man sich einlässt.
Zunächst wurden die grundlegenden Kenntnisse rund um das Klettersteiggehen vermittelt. Ausrüstung, Gefahren, Schwierigkeitsgrade und natürlich die richtige Tourenplanung sind von entscheidender Bedeutung für ein unfallfreies Gelingen.
Die praktische Ausbildung fand am Höhenglücksteig im Hirschbachtal in der Hersbrucker Schweiz statt. Mit dem sog. „Bambini“ Steig, gibt es dort einen idealen Übungsklettersteig, der nahezu perfekte Voraussetzungen für einen Anfänger bietet.
Bei besten Wetterbedingungen und nach kurzer Einweisung in das Handling der Ausrüstung durften die DAV`ler ihr Erlerntes an den Fels bringen.
Da der „Höhenglücksteig“ nahezu alle Schwierigkeitsgrade (A bis E) zu bieten hat und zudem wegen der mittlerweile sehr glatt polierten Felsen eine zusätzliche Herausforderung bietet, erweisen sich so manche Kletterstellen als deutlich anspruchsvoller, als erwartet. Auf diese Art und Weise kann jeder seine eigenen Fähigkeiten bestens austesten.
Ein Highlight am Höhenglücksteig ist immer wieder ein sehr enger „Durchschlupf“ im zweiten Teil des Steiges, der scherzhaft auch „Das Frankenloch“ genannt wird. Jeder einzeln, ohne Rucksack, rückwärts und ohne Sicht wohin man treten soll. Auf diese Art und Weise krabbelt man hindurch. Die, die bereits unten sind haben auch noch richtig Spaß dabei. Als auch diese Hürde meisterhaft bezwungen war, entschied sich ein Teil der Gruppe für die Umgehung des dritten und schwersten Teils der „Ferrata“. Erstaunlich groß war die Anzahl der „Mutigen“ Kletterer, die sich der Schwierigkeit des letzten Teils stellten und diese auch mit Bravour meisterten.
Mit viel erlerntem Wissen und guter Laune im Gepäck, machte sich die Gruppe auf den Rückweg nach Hirschbach.
Ein Abschlussessen im Biergarten (der 4.Teil des Klettersteiges) rundete den gelungenen Tag ab, ehe es wieder nach Weißenburg zurück ging.
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich bei allen Teilnehmern bedanken. Es hat wieder einmal Riesenspaß gemacht!!
Ganz besonderer Dank gilt den Helfern und Betreuern, ohne deren Tatkraft solche Unternehmungen unmöglich wären.
Bis zum nächsten Mal😊
Euer Ralf